Sehenswürdigkeiten an der Ostseeküste in Polen

Schöne Urlaubsorte und deren Sehenswürdigkeiten 

an der polnischen Ostsee

Die polnische Ostseeküste erstreckt sich über 500 Kilometer, beginnt auf der deutsch-polnischen Urlaubsinsel Usedom und endet im Westen in der russischen Enklave Kaliningrad. Dazwischen liegen unzählige wunderschöne Urlaubsorte, Badeanstalten, Ostseebäder, Hafenstädte und Fischerörtchen sowie eine Großstadt. Nachfolgend möchten wir Ihnen die beliebtesten Regionen vorstellen und deren schönste Ausflugsziele präsentieren.

Swinoujscie (Swinemünde)
In der Stadt Swinoujscie (deutsch Swinemünde) leben rund 41.000 Einwohner, jedes Jahr kommen Hunderte von Urlaubern und genießen den lebhaften Ort mit seinen zahlreichen Möglichkeiten und den wunderschönen Stränden. Die Stadt liegt auf der Insel Usedom, ist teilweise deutsch und teilweise polnisch, deshalb gehört sie auch nur zur Hälfte zur polnischen Ostseeküste. Sie trennt die größtenteils deutsche Insel Usedom und die polnische Insel Wollin. Die wunderschönen Gebäude im Ortszentrum aus dem 18. und 19. Jahrhundert bilden ein wunderschönes Gesamtbild mit den modernen Bauten und der schönen See.


Neben den zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, können auch ein paar interessante Sehenswürdigkeiten in Swinoujscie (Swinemünde) besichtigt werden. Dies wären zum Beispiel das historische Rathaus, welches in den Jahren 1805 bis 1806 erbaut wurde, die Christuskirche – auch unter dem Namen Kosciól Chrystusa Króla (deutsch Christ-König-Kirche) bekannt – oder die Lutherkirche. Berühmt für die Lutherkirche ist der schöne im Jahr 1945 restaurierte Turm, von welchem der Besucher einen herrlichen 360° Blick über die Stadt Swinoujscie (Swinemünde) genießen kann.
Wer sich nicht so sehr für Geschichte und alte Bauwerke interessiert, sollte auf jeden Fall den wunderschönen Kurpark, den Leuchtturm und die Stadtapotheke besuchen. Die Stadtapotheke besteht heute nur noch in Form einer Gedenktafel, sie findet sich gegenüber der  Kosciól Chrystusa Króla ( Christ-König-Kirche) – diese bedeutende Apotheke gehörte einst Theodor Fontanes Vater.

Miedzyzdroje (Misdroy)
Miedzyzdroje (deutsch Misdroy) befindet sich auf der Insel Wollin und gehört zum Powiat Kamienski (Kreis Cammin). Es handelt sich hierbei um einen wunderschönen, sehr gemütlichen und bekannten Badeort an der polnischen Ostseeküste. Hier leben in etwa 5.500 Einwohner, welche alle samt überaus gastfreundlich sind und sich über jeden Urlauber freuen. Sehr gut zu erreichen ist die Stadt mit der Bahn, da sie sich direkt an der bekannten  Eisenbahnstrecke Stettin-Swinoujscie befindet.
Die reizvolle Natur, die schönen Strände und die zahlreichen Freizeitangebote erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit, von hier kann auch der überaus große und wunderschöne Nationalpark Wolinski sehr schnell erreicht werden. Berühmt für seine schönen Wanderwege, den einzigartigen Mooren und der östlich gelegenen Kliffküste, zieht er jeden Sommer eine Vielzahl von Besucher an.

In Miedzyzdroje (Misdroy) direkt lädt eine 4 Kilometer lange Flaniermeile zum Spazieren gehen ein. In jedem Jahr findet hier das Festival der Filmsterne statt, der ein oder andere internationale Star kommt Jahr für Jahr gerne hier her, um seinen Filmpreis abzuholen und die schöne Landschaft zu genießen. 

Auf jeden Fall sollte das Wachsfigurenmuseum, das Naturmuseum oder die Bohaterow Warszawy-Strasse besucht werden.

Dziwnow (Dievenow)
Der schöne Badeort Dziwnow (deutsch Dievenow) findet sich im westlichen Bereich der polnischen Ostseeküste. Besonders Wassersportliebhaber kommen sehr gerne hier her. Das umliegende Zalew Kamienski (Camminer Haff) und der Fluss Dziwna (Dievenow) bieten viel Platz für jegliche Wassersportarten, wie zum Beispiel Wasserski, Windsurfen, Skyte-Surfen, Jetski fahren, und vieles mehr.

Der Ort ist sehr gemütlich, umgeben von Natur und sanften Wogen. Schöne Hotels und Pensionen finden sich an der Promenade, die sich an den faszinierenden Dünen vorbei schlängelt. Ausflüge können von hier nach  Kamien Pomorski (Cammin), auf die Insel Wollin oder nach Trzeacz unternommen werden – es lohnt sich auf jeden Fall. 

Der bekannte Ferienort Rewal (deutsch Rewahl) liegt im Westen von Pommern und wurde das erste Mal in einer kirchlichen Urkunde vor über 800 Jahren erwähnt. Der nächste sehr bekannte Ort – Trzebiatow (Treptow an der Rega) – ist 19 Kilometer entfernt. 

Bis ins 18. Jahrhundert war Rewal nur ein kleines Dörfchen, dem niemand besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit schenkte. Allerdings änderte sich dies bald, als zahlreiche betuchte Badegäste die Gegend erkundeten und die ausgezeichneten klimatischen und natürlichen Bedingungen im Örtchen bemerkten. Und so ist es heute auch noch. Die Heilkraft des Wasser, die raue See und die frische Meeresbrise dienen als Grundlage von Kuren und Wasseranwendungen, die jedes Jahr zahlreiche Besucher nutzen.

Der Kurort hat sich voll und ganz auf den Tourismus eingestellt, vor allem für eher eine etwas ältere Zielgruppe.
Die Kombination von Moderne und Tradition machen den Ort zu etwas ganz Besonderem.

Doch auch Naturliebhaber begeistern sich für Rewal (Rewahl), denn dieser faszinierende Ort liegt an der einer der schönsten Kliffküste der gesamten polnischen Ostsee. Sie ist in etwa 15 Meter hoch und das Ausflugsziel schlechthin.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der populäre Leuchtturm von Niechorze, das Museum für Fischerei und die Kirchenruinen in Trzesacz. Wer sich für Vögel begeistern kann, sollte in jedem Fall das nahe gelegene Vogelreservat am  Liwia- Luza besuchen. Ein Urlaub in Rewal bietet Erholung und Abwechslung!

Weitere Informationen zur Ferienregion Rewahler Land finden sie unter www.rewal-niechorze.de

Kolobrzeg (Kolberg)

Eines der ältesten Seebäder und mitunter die älteste Stadt von Westpommern ist Kolobrzeg (deutsch Kolberg). Bekannt und beliebt seit Mitte des 18. Jahrhunderts als See- und Kurbad. Es liegt ungefähr 40 Kilometer weiter westlich als Koszalin (deutsch Köslin), schon im 7. Jahrhundert wurde Kolberg das erste Mal urkundlich erwähnt.

An diesem Ort an der polnischen Ostseeküste findet sich viel Natur und Kultur. Das absolute Highlight der Stadt ist die übermächtige, fünfschiffige St. Marien-Kirche, welche im 14. Jahrhundert über Jahrzehnte erbaut, im 2. Weltkrieg komplett zerstört und seither detailgenau und sehr sorgfältig wieder aufgebaut wurde.

Neben diesem Bauwerk kann der Urlauber noch zahlreiche andere schöne Häuser und Baudenkmäler besuchen. Wem die Natur lieber ist, kann den wunderschönen Strand und die davon umgebene Natur genießen. Die zahlreichen Wander- und Fahrradwege laden zu tollen Tagesausflügen ein. 

Kurort Kolberg – Leuchtturm am Hafen

Es gibt verschiedene, erlebnisreiche Routen, die der Naturliebhaber befahren oder bewandern kann, dies wären beispielsweise die Rote Wanderroute, welche direkt an der Küste entlang läuft, die Salzroute, die Parseta-Route und die Grüne-Route, die den Spuren von Jan Frankowski folgt.


Mielno (Groß Möllen / Großmöllen)
Sehr beliebt ist Mielno (deutsch Groß Möllen) bei Familien mit Kindern, Koszalin (deutsch Köslin) mit seinen tollen Freizeitangeboten ist rund 12 Kilometer entfernt.

Doch auch im Ort Mielno (deutsch Groß Möllen) selbst gibt es genügend Freizeiteinrichtungen, die neben dem herrlichen Strand besucht werden kann. Der feine Sand und das wohltuende Meerwasser, in welchem im Übrigen ein hoher Jodanteil gemessen wurde, lockt jedes Jahr zahlreiche Familien an. Die schönen Hotels und Ferienwohnungen sind auf deren Bedürfnisse abgestimmt -Kinderveranstaltungen und tägliche Betreuung lässt auch die Eltern entspannen. Die reizvollen Landschaften und die schöne Region sind beeindruckend. Hervorgehoben werden sollte, dass es der näheren Umgebung sowie im Ort selbst keinerlei Industrie gibt – die frische Luft, die vom Meer her strömt, ist ganz natürlich und absolut gesund.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – hübsche Restaurants, kleine Imbissbuden und Biergärten laden ein, den frischen Fisch zu genießen.

Koszalin (Köslin)
Die zweitgrößte Stadt an der polnischen Ostseeküste ist Koszalin (deutsch Köslin). Ideal für den Urlauber, welcher Natur, Kultur und Geschichte mit der modernen Großstadt verbinden möchte. Koszalin (Köslin) ist eine kreisfreie Stadt, hier sitzt der Bischof und in Bezug auf die Wirtschaft handelt es sich bei Koszalin (Köslin) um einen wichtigen Knotenpunkt. 

Besonders Touristen, die in den umliegenden Orten urlauben, besuchen Koszalin (Köslin) sehr gerne an einem Tag. Folgende wichtige Sehenswürdigkeiten sind empfehlenswert:
Die Kathedrale St. Marien, die in den Jahren von 1300 bis 1333 als dreischiffige Basilika erbaut wurde und im Laufe der Jahre einige Umbauten erlebte, das sehr moderne und individuell gestaltete Rathaus, das in den 60er Jahren entstand und die schöne, im gotischen Stil erbaute Schlosskirche.
Auch sehr interessant für Kinder ist die sagenumwobene Stadtmauer, bzw. deren Überreste, welche im 14. Jahrhundert erbaut wurde und ganze 1.600 Meter lang war. Zwischen der Stadtmauer fanden sich insgesamt 3 Tore und 46 Wachtürme, die alle samt dem Schutz der Stadt Koszalin (Köslin) vor Überfällen dienten.

Als interessant gilt auch der Müllerpalast, welcher heute ein schönes Museum beherbergt, das Hauptpostamt wegen seinem Baustil aus Backsteinen, der Kösliner Brauereikomplex und der so genannte Hexenbaum. Der Hexenbaum ist ein in dieser Region sehr bekanntes Naturdenkmal, was einen Bergahorn am „Großen Wall“ darstellt.

Darlowo (Rügenwalde)
In Deutschland recht bekannt, der Ort Darlowo (deutsch Rügenwalde); dieser malerische Ort an der polnischen Ostseeküste findet sich in Hinterpommern, wo der Fluss Wieprza (deutsch Wipper)  in die Ostsee mündet. Im Jahr 1205 gab es die erste urkundliche Erwähnung, bereits im Jahr 1271 wurde Darlowo (Rügenwalde) zur Stadt.
Aufgrund dieser Tatsache gibt es auch heute noch eine wunderschöne Altstadt, sehr gepflegt und größtenteils renovierte Bürgerhäuser präsentieren sich von Ihrer besten Seite. Das herrliche im spätbarocken Stil erbaute Rathaus sollte auf jeden Fall besichtigt werden, ebenso bewundernswert, der detailreiche Fischer-Brunnen auf dem Rathausplatz.

Neben den schönen, alten Gebäuden, laden zahlreiche Geschäfte zum Shopping ein, die schönen Restaurants übertreffen sich mit ihrer sehr guten regionalen und internationalen Küche.
Interessant ist das Regionalmuseum, welches sich im sehr gut erhaltenen Schloss der Stadt befindet – es wurde von den pommerschen Herzögen erbaut und bewohnt .
Für Naturliebhaber bieten die schönen Wege entlang der Wieprza (Wipper) ein tolles Erlebnis. Hier können zahlreiche Tiere und besondere Pflanzen begutachtet werden. Entlang der Wipper findet sich ein alter Speicher, für die Region an der polnischen Ostsee typische Mühle und die bekannte, gotische Kirche des hl. Georg.

Einen der schönsten Leuchttürme in ganz Pommern kann der Interessierte ganz in der Nähe besuchen, den Leuchtturm  Jaroslawiec.
Die schicken Hotels und renovierten Häuser, in welchen sich heute auch viele Pensionen befinden, laden zum Urlauben ein – es empfiehlt sich, schon von Zuhause zu buchen, da nicht immer Zimmer frei sind, besonders in der Hochsaison.

Gdynia (Gdingen – früher Gotenhafen)
Die drei wichtigsten Städte in Pommern Sopot, Danzig und Gdingen – diese drei Städte bilden die so genannte Dreistadt. Gdynia (deutsch Gdingen) ist eine davon und auch eine der jüngsten polnischen Städte überhaupt. Bei Gdynia (Gdingen) handelt es sich um einen sehr modernen Knotenpunkt im Bereich der Werftindustrie, der See- und Hafenwirtschaft. In Gdynia (Gdingen) leben in etwa 250.000 Einwohner, allerdings ist auch der Tourismus eine nicht außer Acht zu lassende Einnahmequelle. Jedes Jahr kommen sehr gerne viele Urlauber in die Stadt – vor allem junge Menschen, die den modernen Lifestyle schätzen und dennoch einen ruhigen Platz zum Erholen suchen.

Die Architektur der 20er und 30er Jahre ist hier sehr stark vertreten, weite Teile der Stadt sind in einem sehr charakteristischen Baustil erbaut worden, sie erinnern an die Seefahrt und an typische amerikanische Westend-Häuser. Typische Beispiele – die auch als Sehenswürdigkeiten angesehen werden – stehen unter anderem in der  Starowiejska-Strasse (der Dom oder das „Haus Nr. 10), im Stadtteil Chylonia (die alte Schulde, Die Villa), in Stadtbereich Orlowo (die so genannte Villa „Weneda“ oder die Pension „Gryf“) und auch in der schönen Tetmajer-Strasse. Hier findet sich eine besonders schöne Villa, die im Jahre 1921 erbaut und mit faszinierenden Elementen aus der kaschubischen Architektur versehen wurde.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der  Kamienna Gora (Steinberg), mit seinen 52,4 Meter bietet er eine tolle Aussicht auf die polnische Ostsee, auf den Hafen und auf die wunderschöne Stadt.

Besichtigt werden sollte der Hafen, das Museum der Kriegsmarine, der Trojmiejski Park Narodowy (Landschaftspark der Dreistad) oder / und Landschaftsreservat Kepa Redlowska. In der näheren Umgebung finden sich zudem das Landschaftsreservat Kacze Legi, das Landschaftsreservat Cisowa und der Landschaftspark Kamienna Gora. Für Naturliebhaber ein echtes Paradies, in welchem ganze Wochen eigentlich verbracht werden könnten.

Gdansk (Danzig)
Die größte und beeindruckendste Stadt an der polnischen Ostseeküste ist Gdansk (deutsch Danzig). Früher Hansestadt, heute eine charmante, moderne und weltoffene Hafenstadt, in welcher internationaler Flair auf Tradition und Geschichte treffen. Westlich der Weichselmündung liegt Gdansk (Danzig) mit seinen 450.000 Einwohnern, mit den Einwohner der Städte Gdynia (Gdingen) und Sopot (Zoppot) – Dreistadt – sind es weit über 740.000 Einwohner. In dieser wunderschönen Stadt, mit seinen zahlreichen schicken Hotels und Restaurants, seinen scheinbar unendlichen Freizeitmöglichkeiten und der sehr bewegten Geschichte, findet sich seit dem Jahr 1925 der Sitz des Bistums Danzig – seit 1992 sogar das Erzbistum.
Ein perfekter Ort für einen abwechslungsreichen, faszinierenden und einmaligen Urlaub an der polnischen Ostseeküste. Wer den Weg auf sich nimmt, um hier zum Beispiel seinen Sommerurlaub zu verbringen, wird in jedem Fall belohnt und begeistert sein. Die einzigartige Landschaft mit dem wohl klingenden Namen Pommerellen umgibt die lebhafte Stadt und ist somit auch optimaler Ausgangspunkt für alle Naturliebhaber und begeisterte Wanderer.

Auch gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die bei einem Ostseeurlaub in Gdansk (Danzig) unbedingt besichtigt werden sollten: Dies wären zum Beispiel das Krantor, das Rathaus, die vielen Kirchen, wie die Marienkirche, die Trinitatiskirche, in welcher Anton Möller seine letzte Ruhe findet, oder die so genannte Königliche Kapelle. Ebenfalls ein Ausflug Wert ist der Artushof, die Große Mühle oder das  Solidarnosc-Denkmal am Tor 2. Ein ganz besonderes Highlight in Gdansk (Danzig) ist die Frauengasse, sie gehört definitiv zu den schönsten Straßen in der ganzen Stadt, hier finden sich unzählige Geschäfte, Restaurants und reichlich geschmückte Bürgerhäuser.
Wer Museen mag, kann das Nationalmuseum, das Schiffsmuseum oder das Tiermuseum besuchen – auch für Sportler, Familien mit Kindern, Kunstliebhaber oder Individualisten hat die Stadt mehr als Genug zu bieten. Wer nicht direkt in Gdansk (Danzig) eines der schönen Hotels bewohnt, sollte in jedem Fall zwei Tage für diese faszinierende Stadt einplanen.

Krynica Morska (Kahlberg)
Eher ruhig und bescheiden geht es in der kleinsten Stadt von Polen, in Krynica Morska (deutsch Kahlberg), zu. Hier leben rund 1000 Einwohner, seit 1991 ist Krynica Morska (Kahlberg) Stadt.
Im Jahr kommen ungefähr 30.000 Touristen, um die Idylle, die Ruhe und die herrlich glitzernden Ostsee zu genießen. Mittelpunkt der Stadt ist das kleine Seebad, welches immer wieder gerne ein Treffpunkt für Wasserliebhaber ist. Das Bad grenzt nördlich an die Ostsee und südlich an das Frische Haff. Die sehr ursprüngliche Natur in Form von dichten Buchen- und Kieferwälder umgibt die Stadt und sorgt für eine immer frische Luft.

Trotzdem die Stadt nicht sonderlich groß ist, gibt es hier doch insgesamt drei Häfen, nämlich einen sehr hübschen Yachthafen und zwei Fischerhäfen.
Wer sich die Zeit zwischen den Badetagen ein wenig vertreiben möchte, sollte die angebotene Fährverbindung nach Flombork und Elblag nutzen, diese führt direkt über das Frische Haff. Auch lohnt es sich von hier nach Königsberg mit dem Tragflügelboot zu fahren, das bereitet auch den Kleinsten sehr viel Freude. Naturliebhaber genießen die schöne Natur oder besuchen das Kormoranreservat in Katy Rybackie, ganz in der Nähe. Ein Urlaub in Krynica Morska (Kahlberg) an seinem wunderschönen, sehr breiten Strand, bietet Ruhe und Erholung, viel frische Luft und eine herrliche Meeresbrise, die bei jedem Atemzug ein Gefühl von Freiheit und Wohlfühlen vermittelt. Und wem dies noch alles nicht genug ist, kann sich immer noch auf die Suche nach ein paar Bernsteinen machen.

Baltijsk (Pillau)
Den Abschluss findet die polnische Ostsee in der Nähe der russischen Enklave Kaliningrad in Baltijsk (deutsch Pillau). Es handelt sich bei Baltijsk (Pillau) um eine kreisfreie Stadt, in Polen auch unter dem Namen rajonsunabhängige Stadt bekannt, die den Vorhafen von Kaliningrad darstellt – hier leben rund 33.255 Einwohner. Hier geht es schon sehr russisch zu, für den deutschen Urlauber wird nicht allzu viel geboten. Erlebt werden kann hier eine ganz andere Kultur, Geschichte und unberührte Natur. Ein paar Pensionen und kleine Hotels bieten dem Urlauber den nötigen Komfort.

Baltijsk trennt die Halbinsel „Frische Nehrung“ vom Samland – es ist auch der südlichste Ort der wunderschönen Bernsteinküste. Wer in der Nähe seinen Ostseeurlaub verbringt, kann dieses nette, kleine Städtchen aufgrund seiner Andersartigkeit besuchen.